Der Schutzhund

Als Ortsgruppe des größten Gebrauchshunderassenvereins Deutschlands ist der Schutzhundesport natürlich  der wichtigste Bestandteil unseres Übungsbetriebes.

 

Jeweils Mittwochs und Sonntags bieten wir hierfür Übungszeiten an.

Die genauen Zeiten findet ihr in der Rubrik Übungsbetrieb.

 

Als Schutzhund bezeichnet man einen Hund, der eine sogenannte Gebrauchshunde-Vielseitigkeitsprüfung erfolgreich abgelegt hat. Diese besteht aus drei verschiedenen Abteilungen:

1. Die Fährte:

Hier geht es darum, dass der Hund einer, von einem Fährtenleger vorbereiteten Fährte, konzentriert folgt, sich von äußeren Einflüssen nicht ablenken lässt und verschiedene Gegenstände "verweist", d.h., der Hund legt sich beim Finden eines Gegenstandes vor diesem ab und wartet, bis sein Hundeführer diesen aufnimmt und ihn weiter suchen schickt.

Die Fährte ist je nach Prüfungsstufe unterschiedlich lang, mit Winkeln und  unterschiedlich vielen verschiedenen Gegenständen versehen.

 

2. Die Unterordnung:

In der Unterordnung zeigt der Hund einen freudigen, aufmerksamen und konzentrieten Gehorsam seinem Hundeführer gegenüber. Sie besteht zum einem aus der Fußarbeit, zum anderen aus verschiedenen Apportierübungen, sowie aus einigen technischen Übungen wie "Sitz, Platz und Steh". Abgerundet wird die Unterordnung dann durch eine Ablage unter Ablenkung, bei der ein Hund unangeleint etwa 30 Meter von seinem Hundeführer entfernt liegt, während ein anderes Team sein Können unter Beweis stellt.

 

3. Der Schutzdienst

Ein Gebrauchshund wie der Deutsche Schäferhund verfügt über einen ausgeprägten Beutetrieb, eine enorme Belastbarkeit, aber auch über eine ordentliche Portion Selbstsicherheit. Im Schutzdiensttraining werden diese wichtigen Eigenschaften eines Gebrauchshundes gleichzeitig bedient, so dass wir außerhalb des Trainings einen gutmütigen, ausgeglichenen Kameraden an unser Seite haben. Der Hund zeigt hierbei ein gesundes Beuteverhalten und hat keineswegs etwas - wie oft angenommen - mit aggressivem Beißverhalten zu tun. Jeden Kontakt mit der Beute (dem Hetzarm) muss er sich durch Disziplin, Wachsamkeit und Gehorsam verdienen und hat einen heiden Spaß dabei.